Erfindung bzw. Weiterentwicklung seid ab dem Jahr 1100 
Ab 1100:die wahrscheinlich wichtigste Erfindung ist, die Erfindung der Dreifelderwirtschaft.
Bevor die Dreifelderwirtschaft eingeführt wurde, also vor 1100, war in Deutschland der sogenannte „Landwechsel“ üblich. Was zur folge hatte, dass der Bauer sein Feld nur einige Jahre bebauen konnte. Waren die Nährstoffe der Böden aufgebraucht, musste der Bauer auf neue Felder ausweichen, weshalb er auch keinen wirklich festen Wohnsitz hatte.
Viele Wälder wurden durch Brandrodung vernichtet,und somit immer neue Flächen zum Feldanbau urbar gemacht. Mit der Dreifelderwirtschaft konnte immer das gleiche Feld, in drei Teilen, bebaut werden.
Der Bauer konnte so an einem Ort wohnen bleiben, weil er den Acker nicht wechseln musste. 
Ab 1100 wurde in Europa die Dreifelderwirtschaft weiter ausgebaut. Sie zwar schon seit der Antike bekannt, ihr Nutzengewinn wurde nur vereinzelt Realisiert.
Der in 3 gleich große Teile geteilt Acker eines Bauern, ermöglichte das man, länger Feldfrüchte darauf anbauen kann. der Boden wird somit geschont. Es wird immer ein Teil des Feldes freigelassen, damit er sich erholen und wieder Nährstoffe aufnehmen konnte.
Es wurde quasi ein, Rotationsprinzip eingesetzt ,Roggen und Emmer und Sommergetreide,Hafer, Hirse und Gerste wurde gesät. Das Wintergetreide wird vor dem Winter auf das erste Feld ausgesät, das Sommergetreide wird nach dem Winter auf das zweite Feld ausgesät. Das dritte Feld bleibt frei und darauf trieb der Bauer sein Vieh, was den Boden nochmals zusätzlich düngte. Im Sommer werden dann die Getreide geerntet.
Vor dem nächsten Winter wird wieder das Wintergetreide ausgesät. Diesmal aber auf das Feld, auf dem vorher das Sommergetreide gesät wurde. Das Sommergetreide wird auf dem Feld gesät, das vorher frei war. Und jetzt ist das Feld frei, das vorher das Wintergetreide getragen hat. Und so lief das über viele Jahre hinweg.
Ab mitte des 11. Jahrhunderts war die landwirtschaftliche Produktion erstmals höher als der Verbrauch. Dank der technischen Fortschritte war es nicht notwendig alle verfügbaren Arbeitskräfte in der unmittelbaren Nahrungserzeugung einzusetzen. Jetzt ermöglichte die gestiegene Produktion der Landwirtschaft auch eine weitere Arbeitsteilung und Spezialisierung: die Ausbreitung und Aufteilung des Handwerks. Die nun entstehenden Städte entwickelten sich zu Verbraucherzentren, die vom landwirtschaftlichen Überschuss lebten. Die Spezialisierung des Handwerks führte zu einer Verbesserung der handwerklichen Geräte und Werkzeuge. Durch den Handel mit handwerklichen Erzeugnissen wurden die Städte und ihre Bürger immer einflussreicher.
Der landwirtschaftliche Überschuss sowie die Entstehung von Städten erhöhte die Bedeutung des Geldes, denn die Stadtmenschen hatten keine Waren, die sie den Bauern hätten anbieten können.
Im frühen Mittelalter, etwa in den Jahren 700 - 1000 nach Christus, waren die Erträge der Landwirtschaft sehr niedrig. Dadurch, dass die Ernte nicht einmal das Doppelte der Aussaat betrug, war eine Vorratswirtschaft kaum möglich. Das zusätzliche Fehlen passender Geräte zum Bearbeiten des Bodens begünstigte zahlreiche Hungersnöte. Immer wieder gab es in einzelnen Landstrichen Hungersnöte, vor allem die Jahre 1005/06, 1043 - 1045 und 1090 - 1095 waren Zeiten fast allgemeiner Hungersnot. Aus dem 11. Jahrhundert wird sogar von hungerbedingtem Kannibalismus berichtet. Die ständige Unterernährung verursachte auch zahlreiche Krankheiten wie Tuberkulose. Als Antwort darauf wurde in Nordwesteuropa eine landwirtschaftliche Revolution versucht. Das Fehlen geeigneter Werkzeuge ist vor allem darauf zurückzuführen, dass die Kultur des frühen Mittelalters vor allem auf der Verwendung und Bearbeitung des Holzes beruhte. Erst im 11. Jahrhundert verbreitete sich der Gebrauch von Eisen in der Landwirtschaft.
Landarbeit und Transport wurden während des frühen Mittelalters von Ochsen verrichtet, während die stärkeren Pferde nur als Transportmittel von Adligen und für den Kriegsdienst verwendet wurden. Deshalb konnte der Räderpflug zunächst noch nicht voll ausgenutzt werden, denn er erforderte eine stärkere Zugkraft als die des Ochsen (er wurde am Anfang mithilfe eines Jochs von 6 - 8 Ochsen gezogen). Mit der Erfindung einer neuen Anschirrmethode, dem Kummet, einem steifen Ring, der den Druck auf Brustkorb und Schultern des Tieres verteilte und seine Zugkraft voll zur Entfaltung brachte, kamen auch vermehrt Pferde in der Landwirtschaft zum Einsatz. Das Kummet stammte wahrscheinlich aus Zentralasien. Das Stirnjoch hatte bei Ochsen die gleiche positive Wirkung wie das Kummet beim Pferd. Die Erfindung des Kummets und des Stirnjochs steigerte die Leistungsfähigkeit der Tiere um das 4 - 5fache. Der Ochse wurde zwar nicht völlig verdrängt, wurde aber auf den meisten Feldern durch das Pferd ersetzt, dessen Leistungsfähigkeit 50% höher war als die des Ochsen. Die ab dem 9. / 10. Jahrhundert übliche Beschlagung der Pferde mit Hufeisen trug ebenfalls zu einer wesentlichen Beschleunigung der landwirtschaftlichen Arbeit bei.
Der technische Fortschritt in der Landwirtschaft ermöglichte im Hochmittelalter, einen großen Bevölkerungsanstieg, die Entstehung von Städten mit handwerklich spezialisierten Bürgern, die als Verbraucher vom nun produzierten Überschuss der Landwirtschaft lebten, was den Handel und die Geldwirtschaft förderte. 
Die Überwindung des Hungers und das Verhindern von Hungersnöten, was zu einer Verbesserung der allgemeinen Gesundheit führte. 
Heute steht uns zu jeder Jahreszeit Lebensmittel aus aller Welt zur Verfügung.
Ernährungstechnisch war man damals nicht so gut aufgestellt wie heute .Ausschlag- gebend war das Saisonale und regional begrenzte Angebot.
So konnte man Spinat fast ausschließlich im Frühjahr genießen, grüne Erbsen im Sommer, Radieschen im Herbst und Grünkohl im Winter. Wein wurde hauptsächlich im Süden angebaut(klimatechnisch) und war somit nur beschränkt verfügbar.
Wovon ernährten sich also unsere Vorfahren tagtäglich oder bei besonderen Anlässen?
Führt Euch mal ein Rittermahl vor Augen…
Sofort hat so mancher, die ausschweifenden Gelage im Sinn. An königlichen Banketten(Gelage), gab es Nahrung im Überfluss bis zu 10 Gänge, Musik, Wein und ausgelassene Stimmung. Man stopfte sich den Wanzt voll, Tischmanieren/Sitten im heutigen Sinne waren noch gar nicht bekannt. 
Beachtet aber…Diese Vorstellung spiegelt nur die Festtagsessen am königlichen Hof wider. Für die breite Bevölkerungsschicht sah es sehr viel karger aus.
Überlieferungen oder Schriftliche Erwähnungen, beschreiben nur diese Gelage. Um herauszubekommen was das Gemeine Volk aß, muss man anders vorgehen. Latrinen sind hierfür eine wahre Goldgrube. 
Forscher (Archäologen) haben in den mittelalterlichen Toiletten, alle erdenklichen Abfälle gefunden, die ein ziemlich gutes Bild davon zeichnen wie das tägliche Brot der Menschen im Mittelalter aussah.
Im Frühmittelalter ernährte sich der Deutsche hauptsächlich von Milch und Fleischkost.
Mit der Verbreitung des Ackerbaues, den Anbau von Pflanzenkost, veränderte sich die Ernährung im Laufe der Jahrhunderte und wurde mehr und mehr durch sie ersetzt. Selbst die Ernährung der höheren Stände hielt sich bis in die Zeit der Kreuzzüge ebenfalls sehr einfach.
Außer in Gedichten des Mittelalters gibt es nur wenige Andeutungen über die damaligen Speisen. Erweitert wurde die Küche hauptsächlich durch die Jagd, meist wurde das erlegte Wildbret sofort nach beendigter Jagd, im Freien als Mahl eingenommen. 
In den Bildern der Herrad von Landsberg (sie war eine Äbtissin aus dem 12. Jahrhundert) sieht man das, die damalige Tafel ziemlich sparsam besetzt ist. An Gerichten findet man: Fische, wilde Schweinsköpfe, gekochte Früchte und Schüsseln mit Brei; alles in offenen, flachen Metallgefäßen. Löffel kommen überhaupt nicht vor, dafür aber Messer und Gabeln mit zwei Zinken. Wie im Altertum wurden zu dieser Zeit die Teller durch flache Brote ersetzt. Darauf fanden dann die Speisen ihren Platz. Die Brote sind dreieckig oder rund. Im „Herzog Ernst“ werden als Zutaten für das Brot erwähnt: Pfeffer, Wurz, Essig, Salz und Schmalz. 
Gemüse, Hülsenfrüchte und Obst
Die pflanzliche Nahrung war unter den mittelalterlichen Medizinern verpönt. Sie waren sich einig das, Brot und Fleisch nahrhafter sei als Obst und Gemüse. Wer sie aber dennoch zu sich nehmen wollte,solle das bitteschön vor dem eigentlichen Essen tun, damit die Verdauung der anderen Lebensmittel nicht beeinträchtigen würde. Laut Hildegard von Bingen mußte auch jede Obstsorte vor dem Verzehr erst richtig zerkocht und mit Gewürzen und Essig abgeschmeckt werden, um anschließende Magen- und Milzschmerzen zu verhindern: "Wenn ein Mensch rohe Äpfel oder rohe Birnen oder rohes Gemüse oder sonstige ungekochte Speisen genossen hat, die weder auf dem Feuer noch mit irgendeinem Gewürz zurechtgemacht waren, so können diese in seinem Magen nicht leicht fertiggekocht werden, weil sie vorher nicht zurechtgemacht waren.
Vom Milzschmerz, berichtet Hildegard von Bingen. So steigen die schlechten Säfte aus den Speisen, die eigentlich auf dem Feuer oder mit irgendeiner Würze, wie Salz oder Essig, hätten zubereitet und geschreckt werden müssen und nicht zubereitet und geschreckt sind, zur Milz auf und verwandeln diese in eine schmerzhafte Geschwulst. Weil nämlich die Milz naß ist und durch die Säfte feucht gehalten werden muß, nimmt sie sowohl schlechte wie gute Säfte auf. Haben sich also die genannten schlechten Säfte erhoben, dann steigen sie zur Milz auf, beschädigen sie und machen sie schmerzhaft." (in: Die Äbtissin Hildegard von Bingen – Ursachen und Behandlung der Krankheiten, München 1933, S. 96)
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Obst und Gemüse hatten allerdings nicht den gleichen Stellenwert. Gemüse galt als Bauernspeise, Obst eher als Herrenspeise. Die Bauern hatten die Möglichkeit in ihren eigenen Gärten Gemüse wie Rüben, Lauch, Zwiebeln und Kohl anzubauen, die sie dann meistens zu Suppen oder Eintöpfen weiterverarbeiteten. Bei den Bauerngärten handelte es sich um schlichtes Nutzland, das nahe am Haus lag und nicht um Zier- oder Blumengärten. Besonders alt ist der Anbau von Hülsenfrüchten. Am häufigsten wurden Erbsen, Bohnen und Linsen angebaut. Neben dem Getreide gehörten die Hülsenfrüchte zu den wichtigsten pflanzlichen Nahrungsmitteln, da sie im Vergleich zu anderen Pflanzen viele Proteine beinhalten. Gerade für die Bauern, die nicht viel Fleisch zur Verfügung hatten oder für die Mönche, die kein Fleisch aus religiöser Überzeugung zu sich nahmen, waren diese Proteine also sehr wichtig. Die Hülsenfrüchte wurden in verschiedener Form verzehrt. Zum einen wurden die Samen und Hülsen als Brei oder Eintopf zubereitet und zum anderen wurde daraus Mehl hergestellt. Dieses wurde mit Getreidemehl vermischt und zu Brot gebacken.
Da vor allem die Bauern viel pflanzliche Nahrung zu sich nahmen, wurden viele Gemüsesorten als typische Bauernspeisen angesehen und als Symbol der bäuerlichen Nahrung von den höheren Klassen verachtet. Die Vorstellung über die hierarchisch gegliederte Welt kommt auch hier wieder zum Tragen. Gemüse, das ganz nah am Boden oder sogar in der Erde wächst, wurde vom Adel als minderwertig angesehen. Knollen und Wurzeln standen ganz unten auf der Werteskala, etwas höher standen Kräuter und Sträucher und auf der höchsten Stufe standen schließlich Bäume. Man dachte tatsächlich, dass je höher eine Pflanze wachse, desto besser sei die Verdauung der Nahrung. Die Früchte zählten also zu den edlen Speisen, waren sehr begehrt und galten sogar als Luxus, was sich an den hohen Marktpreisen auch deutlich zeigte. Besonders beliebt waren Kirschen, Weintrauben, Feigen, Pfirsiche, Äpfel und Birnen, im Sommer als frische Früchte und das übrige Jahr als Trockenfrüchte.
Dass das Obst tatsächlich eine Herrenspeise war, darauf deutet auch eine Novelle hin. Diese kurze Erzählung handelt von einem Landeigentümer, der einen Bauern beim Stehlen von Früchten erwischte und ihn mit folgenden Worten in die Schranken verwies: Zitat… „’Laß in Zukunft die Früchte meinesgleichen in Ruhe und iß deine, die da sind Rüben, Knoblauch und Schalotten mit Hirsebrot.’" Zitat ende …So kam die untere Gesellschaftsschicht nur sehr selten in den Genuss von frischen Früchten. Natürlich gab es aber auch unter den Bauern welche, die in ihren Gärten Obstbäume gepflanzt hatten, dennoch konnten sie nicht immer frei darüber verfügen und so blieb ihnen nur das Sammeln von Wildobst. Doch vor allem wurde Obst und Gemüse in den Klostergärten angebaut. Im Mittelalter waren es auch die Mönche, die sich als Erste um die Kultivierung von Obstanlagen kümmerten. Der Klostergarten war in drei verschiedene Gärten eingeteilt, in einen medizinischen Kräutergarten, einen Gemüsegarten und einen Baumgarten, welches schon Quellen des St. Galler Klosterplans aus der Karolingerzeit belegen.
Bis etwa zum 12. Jahrhundert war es in den Burgen noch so beengt, dass man einen Garten nur außerhalb der Burg, in der nähren Umgebung anlegen konnte. Erst als die Burgen dann mit dem 12. Jahrhundert allmählich größer wurden, wurden innerhalb der Burgmauern Nutzgärten angelegt. In einem Belagerungsfall war somit die Versorgung der Verteidiger gewährleistet. Solche Burggärten erfüllten daher eine vorwiegend praktische Funktion, bis im Spätmittelalter der anfangs bescheidene Garten zum „Lustgarten" wurde.
Zusammengefasst kann man sagen, dass vor allem von der ländlichen Bevölkerung, den eher Ärmeren in der Stadt und in den Klöstern Gemüse und Hülsenfrüchte verzehrt wurden. Obst war vor allem beim Adel sehr beliebt.