Wer kennt ihn nicht, den Namen, Walther von der Vogelweide?
Über ihn sind mit Sicherheit schon ganze Dissertationen geschrieben worden. Diesen Anspruch möchte ich mit diesem Text nicht erheben. 
Wenn er, Dich ehrenwerten Leser, dennoch interessiert …
Ich möchte schon jetzt darauf hinweisen das Ich mir erlaubt habe Texte bzw. Textzeilen zu übernehmen, die dafür verwendeten Quellen habe ich unten angehängt.
Um 1170 wurde Walther geboren. Sein Geburtsort bleibt umstritten: Mag sein das Es der Vogelweidhof im Südtiroler Grödnertal in Österreich war, vielleicht Wien, es könnte aber auch Franken, vielleicht Würzburg, Feuchtwangen bei Frankfurt/Main? Oder ist »von der Vogelweide« nicht Herkunft, sondern Künstlername nach dem Nistplatz der Vögel? Vielleicht auf einem Vogelweidhofe im Eisacktale bei Bozen. Geburtsort und soziale Herkunft bleiben im Dunkeln. Aus einem den niederen, sog. Dienstadel angehörenden armen Geschlechte, empfing er seine dichterische Ausbildung. Die einzige urkundliche Erwähnung stammt vom 12. November 1203. Walther wurde im Laufe der Zeit, zu einem der bedeutendsten Lyriker des deutschen Mittelalters. Walther ist ein Dichter seltener Größe, der für alle Zeiten eine hervorragende Bedeutung behalten wird. Vielleicht war er zu seiner Zeit so etwas wie, für uns heute manche Rockstars. Das Leben dieses des reich begabten Sängers fällt eine Zeit, wo Deutschland in Macht und Glanz hell leuchtend strahlt. So ist es aber auch eine Zeit, die nicht selten von politischen und kirchlich-politischen Stürmen heimgesucht wurde. Seine Lieder sind für das deutsche Volk um so bedeutsamer, weil sie, neben den wechselnden Weisen, stimmungsvolle Seelenbilder aber auch packende Zeitgemälde zeichnen.
Als Wapnewski (Berufsdichter ohne festen Wohnsitz) hatte er keinen gesicherten Platz im sozialen Gefüge der feudalen Gesellschaft. Reinmar von Hagenau (gest. 1210) wirkte am Wiener Hof der Babenberger „ Ze Oesterrîche“, dort lernte Walther „singen und sagen“. Reinmar von Hagenau war sein, ironisch befehdeter Konkurrent. 1198 finden wir Walther am Hofe Philipps von Schwaben, in Wien wieder. Zwischen 1205 und 1211 ist er, vielleicht zusammen mit Wolfram von Eschenbach, am Hofe Hermanns von Thüringen, danach im Dienste des Markgrafen Dietrich von Meißen.
Seiner antiklerikalen Sprüche wegen bekriegt ihn „Thomasin von Zerclære“ Verfasser der Tugendlehre „Der Welsche Gast“ mit den Worten … Zitat … [b]Er hât tûsent man betœret, daz sie habent überhœret gotes und des bâbstes gebot... Zitat ende.[/b]Außerdem war Thomasin von Zerclære Domherr.
Walther wird Anhänger Ottos IV von Braunschweig, (* 1175/76 in Braunschweig; † 19. Mai 1218 auf der Harzburg) nach der Ermordung Philipps. Walther erhofft sich, vom Kaiser die Schenkung eines Lehens. Jedoch war diese Hoffnung umsonst. Als Walther für die Kreuzzüge des staufischen Friedrich II, 1220 mit seinen letzten Versen wirbt, gewährt ihm dieser Dies. 
Am Wiener Hofe sang er, in sorgenfreier und einflussreicher Stellung, seine Frischesten und schönster Natur und Minnelieder. Die sich durch, Unmittelbarkeit und Empfindung, durch seine reizende, harmlose Naivität und eine okkasionelle absichtlichen Schalkhaftigkeit auszeichneten, regierte Herzogs Leopold V. (1177 - 1194) und dessen Sohn Friedrich 
(1194-1198 )
Überliefert sind bis heute, über 100 Texte von ihm.
Klassischen Strophen /Liederhandschriften Walthers, aus dem Südwesten, um 1300, stellen über 30 Textzeugen dar und sind überliefert. Da wären beispielsweise die, in der Kleinen Heidelberger (151 Strophen), der Weingartner (112 Strophen), der Großen Heidelberger Liederhandschrift (mit 447 Strophen, davon sind sieben doppelt).Sie haben diesen Überlieferungsraum jedoch zeitlich (vor Mitte 13. bis 15. Jahrhundert), räumlich (Kärnten, Franken, Mittel-, Niederrhein bis Niederlande) und typologisch weit überschritten. Hingewiesen sei auf die Walther-Strophen in den Carmina Burana, in Michael de Leones Würzburger Hausbuch, der Kolmarer (Meisterlieder-)Handschrift, in der Möringer-Ballade. Nur Umrissweise lassen sich ältere Sammlungen rekonstruieren. Seine Singweisen sind mit unterschiedlichem Authentizitätsgrad erhalten und erschließbar. Das Palästinalied , zwei Sangesspruchtonfragmente im Münsterschen Fragment zählen zu den echten Texten unter Walthers Namen. Aus den Neumen der Carmina Burana, der späteren Meistersingerüberlieferung und aus dem vermuteten Kontrafakturverfahren lassen sich weitere Hinweise gewinnen. Walthers Name bleibt bekannt, von Gottfried (Tristan) bis zu den späteren Meistersingern, die ihn unter ihre „Zwölf alten Meister“ rechneten. Neidhart, Tannhäuser, Ulrich von Liechtenstein und andere spiegelten seinen Minnesang wieder. 
Auf Reinmar von Zweter, Bruder Wernher, bis hin zum Marner und Frauenlob wirkte Walther Sangesspruchdichtung unmittelbar.
Einen kleinen Vorgeschmack gefälligst?
(Kunstklage II)
Nû wil ich mich des scharpfen sanges ouch genieten
Nû wil ich mich des scharpfen sanges ouch genieten,
dâ ich ie mit forhten bat, dâ wil ich nû gebieten.
ich sihe wol, daz man hêrren guot und wîbes gruoz
gewalteclîch und ungezogenlîch erwerben muoz. 
singe ich mînen höveschen sanc, sô klagent siz Stollen.
dêswâr ich gewinne ouch lîhte knollen,
sît si die schalkheit wellen, ich gemache in vollen kragen!
ze Oesterrîche lernde ich singen unde sagen,
dâ wil ich mich allerêrst beklagen. 
finde ich an Liupolt höveschen trôst, sô ist mir mîn muot entswollen. 
Die Gedichte Walthers von der Vogelweide (Karl Lachmann, 1827) 
Walther von der Vogelweide starb 1230 … Zitat..„Ze Wirzeburg zu dem Nuwemunster in dem grashove & aquo“ Zitat ende …Dort soll er begraben sein, wie Michael de Leone in seinem Hausbuch um 1350 berichtet.
Es mag sein das Ich, vieles aus dem Leben des Walthers von der Vogelweide, hier nicht auf oder angeführt habe. Ich hoffe das Du als Leser, mir das, Verzeihen kannst.
Quellenangaben findest du hier (siehe unten) …
:Liedertexte … 
http://www.viatores-temporis.de/Zeitvertreib/liedtexte.html
:Übersetzungen …http://www.uni-frankfurt.de/fb/fb10/IDLD…_verswunden.pdf
http://www.minnesang.com/Saenger/walther-texte.html
http://www.hs-augsburg.de/~harsch/german…r/wal_intr.html
:Quellenangabe zu dem Liedtext und anderes …
http://books.google.de/books?id=QEc7AAAA…epage&q&f=false
http://www.wissen.de/thema/walther-von-d…=leben-und-werk 
http://gutenberg.spiegel.de/autor/622