Als Kind habe ich sie Gehasst,weil …
Es wird gegessen was auf den Tisch kommt.
Meine Großeltern,vor allem mein Opa aß sie mit Begeisterung,was ich garnienicht verstehen kann.
Die rede ist von „Steckrüben“.
Da zur Zeit Fastenzeit ist und ich nicht weis ob ihr so ein altes Gericht (erstmalig erwähnt ca.1530) überhaupt noch kennt. Versuch ich mal Omas Rezept nachzuvollziehen.
Gewichte schätz ich jetzt mal…
1000 g Steckrüben,300 g Karotten, 250 gr. Porree, 3 Schalotten, 2 EL. Butter, 1 EL Öl , 125 g Schmand
2 Knoblauchzehen, Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer.


Die Steckrüben und Karotten schälen und in grobe Stücke schneiden. Die Zwiebel würfeln. In einem großem Topf die Butter schmelzen, die Schalottenwürfel darin glasig werden lassen, Karotten und Steckrübe dazu geben und alles kurz in der Butter schmoren. Das Gemüse mit Gemüsebrühe aufgießen und alles kochen, bis Steckrüben und Karotten weich sind. Die Suppe nun mit dem Stampfer/Pürierstab gut durchpürieren. Den Porree putzen, waschen und in feine Ringe schneiden. Die Knoblauchzehen fein würfeln und beides in dem Öl schmoren lassen. Suppe und Porree mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken. Die Suppe in den Teller geben. und Porree darauf verteilen und das ganze mit einem Teelöffel Schmand krönen. Sobald die Fastenzeit vorüber ist kann man knusprig gebratene Speckwürfel dazunehmen.

 

                                                                  Guten Appetit

 

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