Die altorientalischen Kulturen, die im 4. Jahrtausend, in Mesopotamien und mit den Sumerern begannen, erfanden die Leier, die Jahrhunderte später zur Harfe mit einem Resonanzkörper mit 4-10 Saiten wurden. Dieses Instrument spielte man niemals alleine, es wurde immer dazu gesungen. Meist waren es Klagelieder oder Götterhymnen.

Später traten dann die Babylonier und die Assyrer das Erbe der Sumerer, um ca. 1800 v. Chr. an. Das Plektron, welches ein genaueres Spielen ermöglicht, führten sie ein, aber nicht nur das! Sie verkleinerten auch die Harfen zu Trageharfen. Und auch neue Blasinstrumente brachen aus dieser Zeit hervor z.B. Flöten und Trompeten mit gebogenen Röhren.

Bei den Ägyptern wurden Instrumente nicht nur zum Spielen, sondern auch als Grabbeigabe verwendet. Sie entwickelten Klappern, Rasseln und einfache mundstückslose Längsflöten und Trompeten. Zu dieser Zeit lag die Musik noch ganz im Zeichen des Kultes. Im alten Reich Ägypten erweiterte sich das Instrumentarium und Musik wurde nun auch auf Festen gespielt. Ein weiterer großer Schritt war, dass es nun erstmalig reine Instrumentalmusik erklang. Den Frauen war es nun erlaubt zu tanzen und auf Harfen und Flöten zu musizieren. Auch die Stelle des Dirigenten wurde erstmals vergeben. Im neuen Reich wurden der Harfe Untergruppen erschaffen, z.B. die Winkelharfe oder die Standharfe. Nun fanden noch mehr Verzierungen ihren Platz auf einer Harfe und eine Harfe konnte jetzt auch bis zu 12 Saiten haben.

Eine sich erbauende Hochkultur, mit voll entwickelter Musik, wies das Altertum in China im 3. Jahrtausend vor Chr. auf Dem griechischen Philosoph und Mathematiker Pythagoras wird die Entdeckung der Intervallproportionen hinterher gesagt. Auch Platon und Aristoteles waren Begründer der Musikphilosophie. Die Musik wurde durch Zahlen, Geometrie, Arithmetik und noch vielem mehr geplant. Doch man setzte immer mehr auf kreative Leistungen und so wurde die Musik zu einer Kunst, wenn auch erst recht spät. Die Menschen versuchten nun auch ohne Gesang und Sprache einen Sinn durch reine Instrumentalwerke zu vermitteln.

Der Ursprung der Notation beginnt also mit der Mathematik, denn gerade in der Antike griffen mathematische Formeln und Notenlehre direkt ineinander. Das Notensystem, das wir jetzt kennen, verdanken wir diesem Zeitalter, wenngleich es sich natürlich weiterentwickelt hat. Es war Pythagoras, der entdeckte, dass Schwingungen einen Ton erzeugen. Er unterteilte die Schwingungen in Intervalle und stellte so fest, dass die Schwingungen in Proportion zueinander standen. In der Antike hatte die Musik allerdings einen zweifelhaften Ruf. Es gab zwar Tonhöhen und Tonfolgen, die die Laune aufheiterten, aber auf der anderen Seite auch solche, die auf die Seele drückten. Musik galt bis dahin als ein unerklärliches Mysterium, was darauf zurückzuführen ist, dass sich die Stimmungsschwankungen nicht mathematisch erlegen ließen.

Bei den Griechen änderte sich das Verständnis erstmalig. Sie sahen nicht mehr nur den mathematischer Bestandteil, sondern vielmehr die Kunst und Kultur der Musik. Sprechgesänge rückten in den Vordergrund und durch die Einführung der Theaterspiele wurde der Musik eine große Rolle beigemessen. Nicht mehr nur das Schauspiel allein wurde bestaunt, vielmehr lag der Fokus auf der musikalischen Begleitung, die allerdings mehr als Untermalung gedacht war. Noch heute geht man davon aus, dass das griechische Musikverständnis dem größten.

Einfluss au In der Musikwissenschaft wird das musikalische Mittelalter Musik im Mittelalter

Die kirchliche Musik

Die kirchliche Musik stammte ursprünglich aus dem Morgenland und wurde von Mönchen und Priestern übernommen. Da es keine Noten wie in der heutigen Form gab, sondern nur Neumen, die Tonhöhen nur ungenau angeben konnten, gab es viele verschiedene Interpretationen einzelner Lieder. Papst Gregor I. (der Große) ließ nach der nicht ganz gesicherten Forschung diese Lieder ca. 600 n. Chr. sammeln und in eine einheitliche Form bringen. Wegen dieser Entstehung heißen sie Gregorianischer Choral.

Die Zeit der Gregorianik des Frühmittelalter bis etwa 1100 mit vorwiegend einstimmiger Musik, Vielen wohl eher bekannt als Gregorianischer Choral (liturgische Musik)

Der einstimmige, unbegleitete, liturgische Gesang der römisch-katholischen Kirche in Lateinisch stellt die bedeutendste Quelle als Kenntnis über den Stand der Musikentwicklung des Frühmittelalters dar.

Der beschreibt nach habe Papst Gregor I. den Choral vom Heiligen Geist empfangen, eine Vorstellung, die sich in zahlreichen mittelalterlichen Buchillustrationen wiederfindet. Daher auch die Namensgebung.

Die Gregorianischer Choral waren ein funktionaler Bestandteil der Messe und Stundengebet.

Die Melodien und Texte für das Stundengebet sind in einem liturgischen Buch, dem Antiphonale, zusammengestellt.

 Musikalisch sind das  Nachtoffizium, das Gebetet zwischen Mitternacht und dem frühen Morgen, Laudes  welches  das Morgengebet ist und Vesper das  ist das liturgische Abendgebet herausragend. Zur Vesper gehört das Magnificat, zu den Laudes das Benedictus, in der Komplet wird neben dem Nunc dimittis je nach Zeitpunkt im Kirchenjahr eine der vier marianischen Antiphonen, Alma redemptoris mater, Ave Regina caeloreum, Regina caeli oder Salve Regina gesungen.

Mal ein kleiner Hörgenuss.

Auch wenn man nicht Gläubig ist muss man gesteh , ist es Musikalisch ein Hochgenuss.

Diese Musik entwickelte sich in dem 12. und 13. Jahrhunderts mit der mehrstimmiger Musik und von etwa 1300 bis 1450 ging die Entwicklung wieder mit einer zunehmenden Ausdifferenzierung unterschiedlicher Stile in verschiedenen Ländern.

Der Bekanntheitsgrat der Gregorianische Gesänge stick durch die Gregorians .

http://www.gregorian.de/

Neben vielen Werken der Pop- und Rockmusik die sie als Gregorianischen Chorals der mittelalterlichen Mönche singt.

Gibt es auch sehr schöne werk des Chorals von ihnen.

Mein absolutes Lieblingsstück.

Die Musik des lässt sich Die zwei Kategorien der Musik Mittelalters ist so genannte die weltliche Musik.

 

Die weltliche Musik

Die weltliche Musik entstand teilweise aus der kirchlichen Musik, deren ungenauen Noten anders interpretiert wurden und einem anderen Text zugeordnet wurden. Bis zum 12. Jahrhundert gab es nur wenig Dokumente über weltlichen Gesang. Die Lieder wurden meist mündlich weitergegeben und waren noch einstimmig. Minnesänger und Troubadoure zogen durch die Lande und trugen ihre Lieder an Höfen des französischen Adels vor. Von dort verbreiteten sie sich über Spanien, Italien und Deutschland. Dort waren die bekanntesten Minnesänger Oswald von Wolkenstein und Walter von der Vogelweide. Die meisten Minnesänger begleiteten ihren Gesang auf Saiteninstrumenten. Sehr verbreitet waren die Fiedel, die Viole und die Harfe. Manchmal wurden auch Blasinstrumente zur Begleitung verwendet. Inhalt dieser Lieder war hauptsächlich die Verehrung der edlen Fräulein. Die Spielleute spielten auch zu Tanz auf, dabei entstanden erste Instrumentalstücke. Über die Kunst der Minnesänger weiß man sehr viel, da es zu dieser Zeit schon eine ausgeprägte Notenschrift gab, die Ungenauigkeiten ausschloss. Ab dem 14. Jahrhundert kam der Minnesang nur noch selten vor. Stattdessen wurden von den Bürgern eigene Lieder geschaffen und Meistersinger-schulen gegründet, an denen sie ihre Sänger ausbildeten. Auch die einfachen Bauern erfanden ihre eigenen Lieder, die sie hauptsächlich abends in Gasthäusern sangen. Sie wurden von Flöten, Dudelsäcken oder Handtrommeln begleitet. Die Texte dieser Lieder wurden in der Carmina burana(lat. = Bäuerliche Lieder) gesammelt. Die Mehrstimmigkeit entstand bei den weltlichen Liedern erst ab dem 13. Jahrhundert.

Die Musiker Leoninus und Perotinus spielten bei der Weiterentwicklung der Mehrstimmigkeit eine große Rolle.

Eine Hörprobe von Leoninus

Magister Leoninus (1150's-c 0,1201) Alleluya. Non vos relinquam Orphanos

Die Musik bis zu diesem Zeitpunkt wird als Ars antiqua (alte Kunst) beschrieben.

Im Wandel zur Renaissance wurden durch den Einsatz mehrerer Stimmen Melodie und Harmonie in den Vordergrund gestellt. Anfang des 16. Jahrhunderts wurde Musik schließlich wieder als Kunst verstanden. Im Jahre 1607 kam dann ein wesentlicher Fortschritt des Musikverständnisses - die Vorläufer der heutigen Oper taten sich auf. Tragödien und Komödien wurden aufgeführt, beide behandelten das Thema Liebe. Das damalige Verständnis einer Oper bestand damals aus einer Theateraufführung, die mit Zwischenmusik unterlegt wurde. In Italien wurden zahlreiche Opernhäuser errichtet, in Venedig gab es teilweise sogar über acht Häuser.

Im Mittelalter schuf also die Grundlage aller heutigen Tonarten, Notationssysteme und Musikinstrumente. Teilweise verschwanden auch viele Dinge wieder, die anscheinend nicht in die Entwicklung der hiesigen Kultur passten.

Wie sehr aktuelles Gesellschaftsgeschehen auch Notationssysteme  beeinflusst, lasst sich in der Moderne an der Entwicklung der grafischen Notation zeigen.

Aber nicht nur die Oper war das einzige Musikspektakel, auch die Kirchenmusik kristallisierte sich heraus. Sie mauserte sich zu einem festen Bestandteil von Gottesdiensten, einige Stücke wurden sogar nur für Gottesdienste komponiert. Im 17. Jahrhundert wurde Musik nicht mehr nur der Öffentlichkeit praktiziert, in der Oberschicht fand die Hausmusik Oberschicht reichlich Anwendung. Bereits im 18. Jahrhundert hatten sich unterschiedliche musikalische Gattungen ausgeprägt. Ab diesem Zeitpunkt hatten Komponisten und Musiker gleichermaßen die Möglichkeit, sich weiter zu entwickeln. Es dauerte nicht lange, bis die Impulse ganz Europa erfasst hatten. Als Vorreiter der Musikentwicklung gilt dabei immer noch Italien. Ansässige Lehrmeister und neugierige Schüler trafen aufeinander. Sie verbreiteten ihr Wissen und schafften auf diese Weise neue Stile.

Was Italien für die Oper, war Wien für die klassische Musik. Als Kulturmetropole strahlte die österreichische Stadt eine große Anziehung aus. Aber auch die Klassik schaffte keinen Absprung von der italienischen Vergangenheit. Opern wurden weiterhin in italienischer Sprache geschrieben und aufgeführt und Wien wurde von italienischen Komponisten besiedelt. Die Komponisten Haydn, Mozart und Beethoven traten hervor. Bis weit in das 19. Jahrhundert hinein konzentrierte sich der Stil auf Italien und Wien. Andere Länder wie Frankreich, Großbritannien oder Deutschland blieben weitestgehend unberührt.

Der nächste Wandel fand Mitte des 19. Jahrhunderts statt. Es sollte eine Loslösung von Beethoven erzielt und somit neue individuelle Ausdrucksformen geprägt werden. Musik sollte jetzt der philosophischen Weltanschauung dienen. Der Oper wurden völlig neue Betrachtungsweisen beigemessen. Nicht mehr nur die thematische und instrumentale Zuordnung von Personen stand im Vordergrund, vielmehr wurden zusätzlich noch Gegenstände und Gefühle mit einem Ausdruck belegt. Mit dem üblichen Rahmen, in den eine Oper gefasst war, konnte das neue Spektrum vollständig erfasst werden. Wagner sprengte den Rahmen, erweiterte die Harmonie und schaffte ein völlig neues Bild. Die von ihm erschaffene Oper "Tristan und Isolde" machte 1859 zum ersten Mal klar, welches Potenzial die ursprüngliche Oper eigentlich hat.

In der Hochburg der Oper, Italien, fand diese musikalische Entwicklung keinen Anklang. Verdi war und blieb der Höhepunkt der italienischen Opernszene. In Frankreich hingegen vollzog sich eine enorme Veränderung des Musikverständnisses.

Der Impressionismus setzte sich Anfang des 20. Jahrhunderts durch.

Verstärkt durch malerische Ströme wie beispielsweise von Monet wurde ein völlig neues Musikverständnis geschaffen. Mit dieser Epoche wurde der Weg für neue Musikrichtungen geprägt. Gesellschaftliche Forderung nach neuen Werken, weniger Harmonie und neuen aktuellen Themen wurden immer lauter. Jazz gilt z. B. als eine dieser Musikrichtungen - oft gesellschaftskritisch und temperamentvoll.

Immer unabhängiger wurde die Unterhaltungsmusik in der Neuzeit und sie wuchs zu einem neuen Zweig heran. Der Einfluss der afroamerikanischen Volksmusik trug nicht unerheblich dazu bei. Aus diesem neuen Zweig folgte später der Jazz oder auch die Pop -und Rockmusik.

Die wir heute aus jedem Radio hören können .

 

Grundlage und Quellen sind viele Musiklexika  .